Ortsgemeinde

Rittersdorf

Tag des offenen Denkmals

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz veranstaltet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September den Tag des offenen Denkmals. Viele historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, öffnen ihre Türen bieten Einblicke in das Leben der Vergangenheit.

Gelegenheit für Einblicke in die Vergangenheit gab es am 11.09.2016 erstmals im Rahmen dieser Veranstaltung auch in der Burg Rittersdorf. Im zweiten Stock des Haupthauses befindet sich ein Heimatmuseum, das größtenteils von Johannes Wirtz im Laufe der Jahre zusammen getragen wurde. Dabei darf erwähnt werden, dass viele Exponate leihweise zur Verfügung gestellt wurden.
Mit unserem Altbürgermeister Johann Hoor konnte ein fachkundiger Referent gewonnen werden, der im Laufe des Tages drei Führungen anbot, die praktisch ausgebucht waren.

Johann Hoor begrüßt die Besucher und erklärt die Motive auf dem Torbogen, Bild: ELJohann Hoor erläutert den Besuchern den Zustand der Burg vor der Restaurierung - eine Ruine mit Misthaufen im Innenhof, Bild: EL

Nach einer kurzen Einführung vor der Zugbrücke und im Innenhof der Wasserburg führte Johann Hoor die Besucher in das Heimatmuseum im zweiten Stock des Hauptgebäudes.
Dort erklärte er anschaulich, und für Jung und Alt gleichermaßen begeisternd, die ausgestellten Exponate.
Unterstützung erhielt er dabei von Werner Hettinger, der mit seinem umfangreichen Wissen aus der Rittersdorfer Geschichte Fragen beantworten konnte.

Der Weg zum Burgturm - vom Museum aus immerhin noch 65 Stufen, Bild: EL

Wer genügend Puste hatte, konnte dann vom Heimatmuseum aus die 65 Stufen im Burgturm hinauf steigen. Die Hartgesottenen gingen auch noch in die Folterkammer im Keller des Burgturms.

Der Abschluss der Führungen fand im Rittersaal des gegenüberliegenden Gebäudes statt, das heute als Trauzimmer vom Standesamt der Verbandsgemeinde Bitburger Land genutzt wird.

Im Innenhof der Burg lud ein Gaukler zum Zuschauen und Mitmachen ein.

Das Rahmenprogramm wurde abgerundet von dem gastronomischen Angebot der Familie Herrmann.

Springbrunnen - ohne Pumpe - gespeist vom natürlichen Wasserdruck der alten Rittersdorfer Wasserleitung, Bild: ELSchriften und Berichte früherer Zeiten, Bild: ELTakenplatten hinter Schusterwerkzeug, Bild: ELArbeitsplatz eines Wagners, Bild: ELVorne ein Gerät des Wagners, dahinter Johann Hoor auf der Schneidbank, Bild: ELGetreidehäckselmaschine, Pflug und Co., Bild: ELDer Deckel der Truhe knarzt, darin befindet sich – Die Kinder haben es gesehen, Bild: ELWerner Hettinger beantwortet nicht nur hier viele Fragen, Bild: ELAntikes Zimmer, Bild: ELDer Weg zum Keller und in das Verließ, Bild: ELFrüher Rittersaal, jetzt Trauzimmer der Verbandsgemeinde, Bild: ELFamilie Herrmann richtete eine festliche Tafel für die Besucher im Innenhof her, Bild: ELDer Gaukler führte nicht nur vor, sondern animierte zum Mitmachen, Bild: ELFür die Trauungen auf der Burg - die Schlossbrücke der Liebenden, Bild: EL

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