Hüttenbrennen am Schafssonntag
In der Eifel ist es Brauch: Am Sonntag nach Aschermittwoch, dem ersten Fastensonntag, dass der Winter vertrieben wird.
Auf den Erhebungen der Eifel werden dazu bei Anbruch der Dunkelheit Feuer angezündet.
Start der Vorbereitungen war samstags ab 09:00 Uhr. Im ganzen Dorf wurde geeignetes Brennmaterial eingesammelt, dazu zählen auch die ausgedienten Weihnachtsbäume.
Das gesammelte Brennmaterial wurde an gewohnter Stelle zu einem großen Haufen aufgeschichtet.
Dieses Jahr hatten die Hüttenjungen besonders schwierige Wetterverhältnisse, bei einigen Bilder gut zu erkennen. Trotzdem hatten die Kinder riesigen Spaß.
Vor und während dem Aufbau gingen die Jugendlichen als Lohn für ihre Arbeit "Eier sammeln".
Während des Sammelns wurde früher und wird noch heute ein Spruch gesungen:
Hei kommen de Rickschdorfer Jungen
die heschen Biaren un Bungen
Biaren und Bungen as god Speis
Gäken und Noaren genn net weis
Meenchen geff man Eichen
gack. gack,gack,gack geischen.
Damit keiner verhungerte, wurden am Samstag und Sonntag Eier gebacken, es gab Bratkartoffeln, Bratwurst, Schwenkbraten und leckeren Spießbraten.
Dann kam der wahrscheinlich spannendste Teil des Wochenendes, bei strömenden Regen, das Anzünden des Hüttenfeuers.
Besonderer Dank gilt allen Hüttenjungen und Helfern, sowie den Sponsoren!
In der Bilderserie ist auch ein Foto vom Ortsteil Bildchen, auch hier wurde der Winter vertrieben. Lieben Dank für die Zusendung der Fotos.
Fotos
sp
















