Projekt "Eifeler Mundarten"
Bei dem gemeinnützigen und überregionalen Projekt von Porta Sophia hat die Ortsgemeinde Rittersdorf mit vier Bürgerinnen und der Beigeordneten Renate Stalpes mitgewirkt.
Eifeler Mundarten werden seit etwa 1.300 Jahren gesprochen. Auch im Jahr 2026 existiert keine wissenschaftliche Dokumentation darüber, wie sich diese Sprachvarianten in den verschiedenen Orten der Eifel anhören. Heute verfügen wir über die notwendige Technologie und können künftigen Generationen hinterlassen, was wir von unseren Vorfahren geerbt haben. So leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, dass Geschichte, Kulturgut und Traditionen unserer Region mit Herz und Verstand überliefert werden.
Elfi Hettinger, Monika Schmitt, Theo Niederprüm und Klaus Urmes, alle in Rittersdorf geboren, leben seit Jahrzehnten hier und "schwätzen daat Rickschdoarfer Platt" perfekt. Diese Voraussetzungen sowie vorgegebene Pflichttexte und eigene Geschichten, selbstverständlich im Dialekt, wurden von der Beigeordneten aufgezeichnet und an Herrn Mario Junkes von Porta Sophia gesendet.
Unter www.eifeler-mundarten.de werden die Aufzeichnungen zusammen mit dem Rittersdorfer Wappen veröffentlicht und nach Abschluss des Projekts, ebenso wie die Beiträge vieler anderer Dörfer, in der Landesbibliothek Koblenz archiviert.
Die Ortsgemeinde Rittersdorf dankt den oben genannten Mitwirkenden herzlich für ihre Teilnahme und ihr Engagement.
rs

